Zwei wilde Tage im Legoland: Ein Traum wird wahr

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[Werbung, denn die Reise entstand in Zusammenarbeit mit dem Legoland Deutschland Ressort]

In den letzten Monaten haben wir in einem Countdown gelebt: Noch 2 Monate, noch 6 Wochen, noch 1 Woche, noch 4 Tage, 3, 2, … – unser Sohn hat ständig die Tage gezählt, bis wir endlich endlich ins Legoland fahren würden. Am Abend vor der Abfahrt konnte der Kleine nicht einschlafen vor lauter Aufregung darüber, dass er jetzt seine Superhelden Lloyd, Jay, Kai undwiesiealleheißen von Ninjago treffen würde. Natürlich gibt es unendlich viel mehr im Legoland, doch die Saga der Lego Ninja-Kämpfer steht bei uns besonders hoch im Kurs. Falls ihr auch Grundschul-Jungs habt, wisst ihr wahrscheinlich, was ich meine.

Aber auch der Rest der Familie hat sich gefreut, als ich eine Einladung ins Legoland bekommen habe. Wir kennen inzwischen einige Freizeitparks und waren gespannt darauf, wie die Legowelt wohl sein würde. Schon mal vorweg: Wir waren alle vier ziemlich begeistert.

Der 15 Hektar große Park ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt, vom Land der Ritter oder der Piraten über das Reich der Pharonen bis zur Ninjago-Welt und dem X-Treme Bereich mit Atlantis, einer ziemlich genialen Virtual Reality Rennbahn und der Lego-Akademie. Nicht zu vergessen, das zauberhafte Miniland.

Gleich nebenan liegt das 15 Hektar große Feriendorf mit Pirateninsel- und Ritterburg-Hotel, kleinen Bungalows und einem Höhenkletterpark.

Wir durften sowohl den Park als auch das Feriendorf kennen lernen. Was uns besonders gefallen hat?

Et voilà – hier sind unsere höchstpersönlichen Highlights aus zwei Tagen Legoland Deutschland.

 

 

Miniland

Das hat uns allen vier supergut gefallen und hier hätte ich noch viel mehr Zeit verbringen können. Aus über 25 Millionen Legosteinchen haben Modelldesigner ganze Welten nachgebaut: Städte wie Berlin und Frankfurt, Länder wie Holland oder die Schweiz aber auch eine Parade der höchsten Wolkenkratzer der Welt oder den Hamburger Hafen. Bis ins kleinste Detail sehenswert. Fantastisch ist die Star Wars Welt – von Figuren wie Darth Vader oder Yoda bis zu ganzen Landschaften des Imperiums oder dem fünf Meter langen Zerstörer-Schiff. Ich gebe zu, wir stehen alle vier auf Star Wars und sind ziemlich happy in diesem Universum herumgeturnt.

Legoland Deutschland

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Ninjago-World

Sagte ich schon, dass wir einen Riesenfan in der Familie haben? Wir waren mehrmals und seehr ausführlich bei den Ninjagos. Der Bereich ist recht neu und bietet mit „The Ride“ eine coole Fahrt durch die Ninjago-Szenen, bei denen man mit gezielten Karateschlägen gegen den virtuellen Schlangenmeister kämpft. Am Ende werden dann die eigenen Treffer gemessen – unser siebenjähriger Held hatte mit Abstand den höchsten Score.

Legoland Deutschland

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Das ganze Areal ist stilecht asiatisch und bietet zum Beispiel mit Kletterwand und Lego-Baumöglichkeiten auch für weniger Karate-affine Kids eine Menge Spaß.

Auf der anderen Seite des Parks, in Little Asia, ist dann noch eine Ninjago-Station: Der flying Ninjago. Uns war hier aber die Warteschlange zu lang und die Kids haben lieber im großen Klettergerüst nebenan eine Weile geturnt.

 

Atlantis

Die Unterwasserwelt im Legoland. Wie in einem U-Boot schaukelt man „hinunter“ bis auf den Meeresboden. Und hier schwimmen Clownfische, Rochen und sogar Haie in großen röhrenförmigen Bassins über die Besucher hinweg. Schön fand ich den Bereich mit den Seesternen zum Anschauen im offenen Trog, hinter dem eine nette Dame den Kids allerlei über die Unterwasserwelt und Seesterne erklärt. Auch gut: Es gibt viele Info-Tafeln über den Schutz der Meere.

 

Das große Lego-Rennen

Der Knaller! Echt. Das Rennen ist von außen betrachtet eine klassische Achterbahn. Aber für alle, die sich für die Fahrt mit einer Virtual Reality Brille ausstatten, wird es ein rasender Trip in der Lego-Welt. Du fährst durch Mauern, springst über Schluchten, rast Felsklippen hinunter, hast einen Crash nach dem anderen mit deinen Verfolgern und schlitterst die Bahn entlang in rasanten Drehungen. Ich habe mich gefühlt wie in einem verrückten Comic und habe genauso laut gekreischt wie meine Kiddy 1 neben mir. Wenn ihr Spaß an solchen wilden Sachen habt: unbedingt machen (mit Brille). Die Wartezeit lohnt sich.

 

3-D Movie und Techno-Schleuder

Mehrmals täglich laufen in einem großen Saal kurze Filme verschiedener Lego-Serien. Für uns war das eine willkommene Ruhepause, für eine knappe Viertelstunde ins Universum der netten Mädels von Lego Friends einzutauchen. Leider haben wir den Ninjago-Film verpasst. Der untröstliche Kiddo 2 konnte dann auch nur abgelenkt werden, in dem wir schnell mit ihm in die Techno-Schleuder gehüpft sind. Nachdem er sich hier wie wild um die eigene Achse gedreht hatte, war alles wieder gut.

 

Land der Ritter

In der großen Ritterburg liegt der Eingang zur Achterbahn des Feuerdrachen. Und hier ist es wie oft im Legoland: Es lohnt sich, genau hinzuschauen. Im Dachfirst sitzen Tauben (aus Legosteinen natürlich), vor dem verbarrikadierten Fenster bibbert ein Lego-Zwerg, an der Wand hängen Ahnenbilder aus Legosteinen …

Die Achterbahn selbst macht einfach Spaß. Sie ist rasant, aber nicht extrem wild, so dass auch ruhigere Gemüter sie gut fahren können. Nebenan ist dann mit der Drachenjagd noch eine Version für kleinere Kids.

Legoland Deutschland

 

Und sonst …

Insgesamt umfasst der Park 55 verschiedene Fahrgeschäfte für alle Altersklassen. Selbst in zwei Tagen haben wir nicht annähernd alles ausprobiert, sondern viele Attraktionen einfach nur angeschaut, zum Beispiel die Wasserrutschpartie im Dschungel.

Nur von außen kennen wir den Aussichtsturm oder den großen Lego City-Bereich mit Fahrschule, Hafen-Rundfahrt und Fabrik. Leider nur einen kurzen Blick konnten wir ins Mindstorm-Center werfen – und hatten Mühe, Kiddo2 angesichts diverser Playstations wieder raus zu bekommen aus dem Gebäude. Auch für die vielen Shows blieb keine Zeit … ich seh schon, wir müssen wiederkommen.

Legoland Deutschland

 

Essen, Trinken, Shoppen

Verhungern muss man im Legoland definitiv nicht: Alle paar Meter stehen Eis-, Zuckerwatte- und Snack-Stände, in nahezu jedem der Themenbereiche gibt es Restaurants. Und überall große Lego-Shops, oft auch direkt passend zum jeweiligen Thema. Ich hatte die Kinder schon vor der Reise darauf eingeschworen, dass wir nicht zum Spielzeug kaufen ins Legoland fahren und so gab es keine großen Quängeleien. Ganz nett finde ich die Idee, dass die Kinder sich in den Shops für ein paar Euro eine eigene Lego-Figur zusammenbauen können.

Legoland Deutschland

 

Übernachten bei Rittern oder Piraten

Übernachtet haben wir im Feriendorf neben dem Legoland, genauer gesagt im Pirateninselhotel. Das würde ich immer wieder so machen, weil es superentspannt ist. Man kann beim Hotel parken und über einen kleinen Waldspaziergang direkt in den Park gehen.

Das Feriendorf hat uns supergut gefallen. Neben den beiden großen neuen Hotels gibt es auch einen Bereich mit kleinen Bungalows im Legostil. Sehr schön ist es, dass überall in der Anlage richtig tolle Spielmöglichkeiten für die Kids gebaut wurden. Als ich den großen Hochseilgarten vor der Ritterburg gesehen habe, hätte ich fast noch eine Nacht verlängert. Vor unserem Hotel, der Pirateninsel, dann ein großes Kletterschiff zum Spielen. Wir waren gerade angekommen, da stürmten unsere beiden Piraten schon an Bord und kletterten und kletterten …

Legoland Deutschland

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Die Zimmer im Lego-Piraten-Stil sind mit allem ausgestattet, was Pirateneltern ganz gern haben: Ein modernes Bad, große Schränke und Ablageflächen. Für die Kids gibt es ein cooles Stockbett und natürlich – Legobausteine.

Eines der drei Feriendorf Restaurants liegt im Erdgeschoss des Pirateninselhotels. Wir waren zum Frühstück in dieser Piraten Taverne und echt angetan: Ein Buffet mit allem, was man sich so vorstellt. Die Gastronomie hat uns ohnehin positiv überrascht. Am Abend zuvor waren wir zum Essen im Steak House. Und auch hier: Die Gerichte waren einfach – wow! So eine gute Küche hatte ich in einem Freizeitpark nicht erwartet.

Legoland Deutschland

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Bis ins Detail durchdacht

Das ganze Legoland steckt voller Details, die schon beim Vorbeischlendern Laune machen. So sitzt auf der Parkbank am Eingang eine Familie aus Legosteinen, beim Waldspaziergang läuft man an einem Lego-Opa vorbei, im Wasserbecken schwimmen Lego-Krokodile und und. Wir hatten den Eindruck, dass hier in der Planung wirklich auf Kleinigkeiten geachtet worden ist.

Legoland Deutschland

 

Wenn wir mit unseren Kindern unterwegs sind, wissen wir praktische Aspekte ganz besonders zu schätzen:  Im Legoland gibt es überall (saubere) Toiletten, alle paar Meter etwas zum Trinken und Essen zu kaufen. Die Beschilderung im Park ist klasse, wir haben uns sehr leicht zurechtgefunden. Überall auf dem Gelände stehen Anzeigentafeln mit den aktuellen Wartezeiten der Top-Attraktionen. Teilweise sind die Wartebereiche so gestaltet, dass es eine Warteschlange für die Eltern gibt und direkt daneben einen Spielbereich für die Kids. So entfällt die Quängelei beim Anstehen. Fand ich extrem gut.

Auch am Eingang toller Service: Wir standen etwas verloren in der Gegend herum, weil ich vergessen hatte, wo die hinterlegten Tickets abzuholen waren. Keine Minute hat es gedauert und eine nette Servicedame kam auf uns zu, hat uns in ein paar Minuten alles erklärt, den Weg zum Hotel gezeigt, einen Plan in die Hand gedrückt und uns einen schönen Aufenthalt gewünscht. I loved it!

Legoland Deutschland

 

Organisation und Planung

Hinkommen und Tickets: Das Legoland liegt direkt bei Günzburg an der Autobahn und ist perfekt ausgeschildert, Hinfinden ist kein Problem. Am besten, ihr kauft eure Ticket vorab online. Es gibt gerade ein Kombi-Packet für zwei Tage mit Übernachtung für 108 Euro. Einzeltickets kosten online 35,50 Euro, wenn ihr mehrere seid, wird es etwas günstiger. Alle Preise und Ticketvarianten könnt ihr auf der Website vom Legoland Deutschland Ressort nachlesen. Geburtstagskinder bis elf Jahren haben übrigens freien Eintritt.

Ein riesiger Parkplatz ist direkt vor dem Eingang (Gebühr 6,00 Euro, bei uns war aber freie Einfahrt).

Planung: Wenn ihr euren Besuch ein bisschen planen wollt: Auf der Website findet ihr die Beschreibungen der Attraktionen und könnt auch schon mal den Parkplan downloaden. Dort gibt es auch zwei Listen, auf denen alle Attraktionen mit und ohne Altersbeschränkung ausgewiesen sind. Auch ein Aspekt, der uns gut gefallen hat: Unser Kiddo konnte mit seinen sieben Jahren bzw. 1,30 Metern alles nutzen. Es gibt im Legoland keine Attraktionen, die nur für Erwachsene oder ältere Jugendliche sind. Zielgruppe im Legoland sind vor allem Kinder von zwei bis zwölf Jahren.

Praktisch: Vor Ort könnt ihr euch übrigens einen Buggy ausleihen, den eigenen Bollerwagen kann man auch mit in den Park nehmen. Am Eingang gibt es für kleine Kids Armbändchen, auf denen ihr eure Telefonnummer schreiben könnt.

 

Unser Fazit: Das Legoland macht richtig Spaß. Wenn ihr die Möglichkeit habt, zwei Tage mit Übernachtung dort zu sein, könnt ihr schon eine ganze Menge sehen und unternehmen. Unsere Kids waren mit sieben und zehn Jahren im perfekten Alter für einen Besuch dort. Aber auch für kleine Kinder gibt es viele sehr nett gestaltete Bereiche, wo sie mit Lego Duplo bauen zum Beispiel oder Bähnchen fahren und das Ganze etwas ruhiger angehen lassen können.

Ich hätte mir gut vorstellen können, noch ein paar Tage länger in dem Hotel zu bleiben. Allein das Frühstück …. . Und die richtig gut gestaltete Anlage des Feriendorfs ist mit vielen Spielmöglichkeiten super für Familien.

Legoland Deutschland

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Unser Kiddo 2 am Ende des zweiten Tages so: “Kann man im Legoland auch wohnen? Ich möchte hierher ziehen.” ;-)

 

Seid ihr schon mal im Legoland Deutschland gewesen? Oder plant ihr einen Besuch dort? Dann freue ich mich hier über eure Eindrücke!

Ich freue mich, wenn du diesen Beitrag teilst!

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